Medizinische Schutzhandschuhe richtig ausziehen - Dekontaminationstechnik zum Eigenschutz
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Medizinische Schutzhandschuhe richtig ausziehen - Dekontaminationstechnik zum Eigenschutz


Von Dr. Daniel Pehböck · Lesezeit ca. 8 Minuten

Die korrekte Dekontaminationstechnik beim Ausziehen medizinischer Schutzhandschuhe stellt eine der wichtigsten Massnahmen zur Infektionsprävention im klinischen Alltag dar. Studien zeigen, dass bis zu 60% aller Healthcare-Kontaminationen während des Ausziehens der persönlichen Schutzausrüstung erfolgen – eine Tatsache, die die immense Bedeutung der richtigen Technik unterstreicht. Als Arzt in der Notfall- und Intensivmedizin habe ich unzählige Male beobachtet, wie selbst erfahrenes Personal kritische Fehler beim Handschuhwechsel begeht. Dieser Artikel vermittelt evidenzbasierte Techniken zum sicheren Ausziehen von Schutzhandschuhen und schützt damit Ihre Gesundheit und die Ihrer Patienten.

Grundlagen der Handschuh-Dekontamination

Die Dekontamination beim Ausziehen medizinischer Schutzhandschuhe folgt einem fundamentalen Prinzip: Die kontaminierte Aussenseite des Handschuhs darf zu keinem Zeitpunkt mit der Haut oder sauberen Oberflächen in Kontakt kommen. Diese scheinbar simple Regel erfordert in der Praxis jedoch präzise Technik und absolute Konzentration.

Medizinische Handschuhe schützen vor Kreuzkontamination durch Körperflüssigkeiten, Krankheitserreger und Chemikalien. Die Aussenseite gilt nach jedem Patientenkontakt als kontaminiert – unabhängig davon, ob sichtbare Verschmutzungen vorliegen. Selbst bei intakter Hautbarriere können Mikroorganismen über kleinste Verletzungen oder Schleimhautkontakt übertragen werden.

💡 Praxis-Tipp: Betrachten Sie jeden Handschuh nach Gebrauch als hochkontaminiert – auch wenn Sie „nur kurz" Blutdruck gemessen haben. Diese mentale Haltung verhindert nachlässiges Verhalten und schützt Sie konsequent.

Rechtliche und hygienische Anforderungen im DACH-Raum

In Österreich, Deutschland und der Schweiz gelten strenge Vorgaben für den Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung. Die ÖNORM EN 455 (Österreich), DIN EN 455 (Deutschland) sowie die entsprechenden Schweizer Normen definieren Qualitätsstandards für medizinische Handschuhe. Darüber hinaus regeln die Empfehlungen der KRINKO (Deutschland), AGES (Österreich) und BAG (Schweiz) die korrekte Handhabung.

Kontaminationsrisiken beim Ausziehen

Die kritischen Momente der Kontamination treten hauptsächlich beim Ausziehen der Schutzhandschuhe auf. Verschiedene Studien aus der Intensiv- und Notfallmedizin haben wiederkehrende Risikosituationen identifiziert, die ich täglich in der Praxis beobachte.

Kontaminationsquelle Übertragungsweg Präventionsmassnahme
Aussenseiten-Hautkontakt Berührung der kontaminierten Handschuhoberfläche mit bloßer Hand Handschuh-zu-Handschuh-Technik verwenden
Stulpenbereich Kontamination durch aufgerollte Stulpe beim Abstreifen Stulpe nach aussen umschlagen
Handgelenksbereich Verschmierung beim Überdehnen des Materials Kontrolliertes, langsames Abziehen
Zweiter Handschuh Kontamination der ersten Hand beim Ausziehen des zweiten Handschuhs Innenseite greifen, Handschuh nach innen stülpen
Umgebungskontamination Berührung von Oberflächen während des Ausziehens Standort wählen, Bewegungen minimieren

⚠️ Achtung: Eine Studie aus dem Jahr 2020 zeigte, dass selbst erfahrenes Pflegepersonal in 47% der Fälle Hautcontakt mit der kontaminierten Handschuhaussenseite hatte. Die korrekte Technik muss regelmässig trainiert werden – Routine allein reicht nicht aus.

Standard-Ausziehtechnik Schritt für Schritt

Die folgende Technik ist der internationale Goldstandard und wird von WHO, CDC und europäischen Gesundheitsbehörden empfohlen. Ich verwende diese Methode täglich in der Notfallmedizin und habe sie hundertfach geschult.

Schritt 1: Vorbereitung und Positionierung

Bevor Sie mit dem Ausziehen beginnen, positionieren Sie sich vor einem geschlossenen Abwurfbehälter für kontaminiertes Material. Ihre Hände sollten sich in Bauchhöhe befinden, Ellenbogen leicht angewinkelt. Vermeiden Sie jegliche Berührung von Oberflächen, Türklinken oder Materialien. Wenn Sie Schutzkleidung tragen, müssen Handschuhe grundsätzlich als letztes Element entfernt werden.

Schritt 2: Erster Handschuh – die kritische Phase

Greifen Sie mit der dominanten Hand (meist rechts) die Aussenseite des anderen Handschuhs im Bereich zwischen Handgelenk und Handmitte. Wichtig: Sie greifen Handschuh zu Handschuh – beide Hände sind noch geschützt. Ziehen Sie den ersten Handschuh ab, indem Sie ihn vom Handgelenk weg nach aussen über die Finger stülpen. Der Handschuh sollte sich dabei auf links drehen, sodass die kontaminierte Aussenseite innen liegt.

Schritt 3: Zweiter Handschuh – die sichere Methode

Halten Sie den bereits ausgezogenen Handschuh locker in der noch behandschuhten Hand. Führen Sie nun zwei oder drei Finger der unbehandschuhten Hand unter die Innenseite der Stulpe des verbleibenden Handschuhs. Berühren Sie dabei ausschliesslich die Innenseite. Ziehen Sie den zweiten Handschuh ab, wobei Sie ihn gleichzeitig über den ersten stülpen. Beide Handschuhe bilden nun ein „Paket", bei dem alle kontaminierten Oberflächen innen liegen.

Eselsbrücke für die Praxis:

„Handschuh zu Handschuh, Haut zu Haut" – Beim ersten Handschuh greifen Sie mit behandschuhter Hand die Aussenseite. Beim zweiten Handschuh greifen Sie mit unbehandschuhter Hand nur die Innenseite.

Schritt 4: Entsorgung und Händedesinfektion

Entsorgen Sie die zusammengepackten Handschuhe sofort im bereitstehenden Abwurfbehälter. Berühren Sie dabei nicht den Behälterrand. Führen Sie unmittelbar danach eine hygienische Händedesinfektion durch – auch wenn Ihre Hände optisch sauber erscheinen. Die Händedesinfektion ist obligatorisch, da trotz korrekter Technik eine minimale Kontamination nicht ausgeschlossen werden kann.

Doppelhandschuh-Technik für Hochrisikobereiche

In der Intensivmedizin, bei chirurgischen Eingriffen und beim Umgang mit hochinfektiösen Materialien verwenden wir standardmässig die Doppelhandschuh-Technik. Diese bietet zusätzlichen Schutz und vereinfacht die Dekontamination erheblich.

Farbindikator-System

Moderne Doppelhandschuh-Systeme nutzen unterschiedliche Farben für die beiden Schichten. Der innere Handschuh ist typischerweise dunkelblau oder grün, der äussere naturfarben oder weiss. Bei Perforation wird sofort die Farbschicht des inneren Handschuhs sichtbar – ein visueller Alarm, der zum sofortigen Wechsel auffordert.

Einsatzbereich Handschuhtyp Doppelhandschuh Besonderheiten
Intensivstation Nitril Empfohlen Bei invasiven Massnahmen obligat
OP-Bereich Latex/Nitril Standard Farbindikator-System bevorzugt
Notfallambulanz Nitril Bei Trauma empfohlen Schneller Wechsel wichtig
Isolationsstation Nitril verlängert Obligatorisch Überlappung mit Schutzkittel
Normalstation Nitril/Vinyl Optional Einzelhandschuh meist ausreichend

Ausziehen von Doppelhandschuhen

Das Ausziehen von Doppelhandschuhen erfolgt in zwei Phasen: Zunächst wird das äussere Handschuhpaar mit der Standard-Technik entfernt. Der grosse Vorteil: Ihre Hände sind durch das innere Paar weiterhin geschützt. Nach der Entsorgung des äusseren Paares führen Sie eine Desinfektion der inneren Handschuhe durch. Erst danach ziehen Sie auch das innere Paar aus – wiederum mit der Standardtechnik. Abschliessend erfolgt die obligatorische Händedesinfektion der nackten Hände.

💡 Praxis-Tipp: Bei längeren Eingriffen wechsle ich das äussere Handschuhpaar alle 90-120 Minuten, auch ohne sichtbare Perforation. Die Materialermüdung reduziert die Barrierefunktion signifikant – ein Aspekt, den viele unterschätzen.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

In meiner täglichen Arbeit sehe ich wiederholt dieselben Fehler beim Ausziehen von Schutzhandschuhen. Diese Beobachtungen decken sich mit internationalen Studienergebnissen zur Compliance bei persönlicher Schutzausrüstung.

Der „Fingersnap"-Fehler

Besonders häufig beobachte ich das schnelle Abstreifen der Handschuhe mit einem Finger unter der Stulpe – ähnlich dem Abziehen von Alltagshandschuhen. Diese Methode führt fast immer zur Kontamination, da die Aussenseite über die ungeschützte Hand gezogen wird. Die korrekte Methode erfordert bewusst mehr Zeit und Konzentration.

Zeitdruck und Ablenkung

In hektischen Notfallsituationen oder bei Personalmangel wird die Dekontamination oft „verkürzt". Diese Nachlässigkeit hat weitreichende Konsequenzen: Eine einzige unsaubere Dekontamination kann zur Übertragung multiresistenter Erreger führen, die dann wochenlang auf der Station zirkulieren. Der Zeitaufwand für korrektes Ausziehen beträgt lediglich 15-20 Sekunden – eine Investition, die sich immer lohnt.

⚠️ Kritischer Fehler:

Das Berühren von Türklinken, Telefonen oder Patientenakten mit kontaminierten Handschuhen vor dem Ausziehen. Diese Flächen werden dann zu Reservoiren für Krankheitserreger. Planen Sie den Ablauf: Erst alle Tätigkeiten beenden, dann ausziehen, dann andere Objekte anfassen.

Fehlendes Training und Routine

Die korrekte Dekontaminationstechnik ist eine motorische Fertigkeit, die regelmässiges Training erfordert. Ich empfehle mindestens vierteljährliche Übungseinheiten, idealerweise mit Fluoreszenz-Markern, die Kontaminationen sichtbar machen. Diese praktischen Übungen sind deutlich effektiver als rein theoretische Schulungen.

Materialauswahl und Qualitätsmerkmale

Die Wahl des richtigen Handschuhmaterials beeinflusst nicht nur den Tragekomfort, sondern auch die Dekontaminationssicherheit. Verschiedene Materialien haben unterschiedliche Eigenschaften beim Ausziehen.

Nitril – der moderne Standard

Nitrilhandschuhe haben sich in den meisten Bereichen der Medizin durchgesetzt. Sie bieten exzellente chemische Resistenz, sind latexfrei und zeigen gute Reissfestigkeit. Beim Ausziehen verhalten sie sich vorhersehbar: Das Material dehnt sich gleichmässig und neigt nicht zum plötzlichen Reissen. Die Stulpe lässt sich kontrolliert nach aussen umschlagen – ein wichtiger Vorteil für die Dekontamination.

Latex – traditionell aber zunehmend problematisch

Latexhandschuhe bieten hervorragende Passform und Tastempfindlichkeit. Allerdings besteht ein Allergierisiko, und beim Ausziehen können sie sich zusammenziehen oder plötzlich reissen. Für die Dekontamination sind sie daher weniger ideal, obwohl sie in der Chirurgie noch verbreitet sind.

Vinyl – für unkritische Bereiche

Vinylhandschuhe sind kostengünstig, aber weniger reissfest. Für die Dekontamination nach Kontakt mit Körperflüssigkeiten sind sie nicht geeignet. Bei unkritischen pflegerischen Tätigkeiten können sie jedoch verwendet werden, lassen sich aber beim Ausziehen schwerer kontrollieren als Nitril.

Material Dekontaminations-Eignung Vorteile beim Ausziehen Nachteile beim Ausziehen
Nitril Sehr gut Gleichmässige Dehnung, kontrollierbar, reissfest Bei minderer Qualität spröde
Latex Gut Hohe Elastizität, gute Passform Kann plötzlich reissen, Allergiepotential
Vinyl Befriedigend Kostengünstig, leicht anzuziehen Geringe Reissfestigkeit, wenig Kontrolle
Neopren Sehr gut Sehr reissfest, chemikalienresistent Teuer, dickwandig, eingeschränktes Tastgefühl

Praxis-Tipps für den klinischen Alltag

Die folgenden Empfehlungen basieren auf jahrelanger Erfahrung in der Notfall- und Intensivmedizin und haben sich als besonders wirksam zur Vermeidung von Kontaminationen erwiesen.

Praxis-Tipp 1: Die „Saubere Zone"

Definieren Sie vor jedem Patientenkontakt eine saubere Zone (z.B. die Arbeitsfläche hinter Ihnen), die Sie während der Tätigkeit nicht berühren. Nach der Dekontamination können Sie sich dorthin zurückziehen und haben einen kontaminationsfreien Bereich für die weitere Arbeit. Diese mentale Zonierung verhindert unbewusste Kontaminationen.

Praxis-Tipp 2: Der Desinfektion-Sandwich

Bei Hochrisikopatienten verwende ich die „Sandwich-Technik": Händedesinfektion vor dem Anziehen der Handschuhe, Desinfektion der behandschuhten Hände nach dem Patientenkontakt aber vor dem Ausziehen, und abschliessende Händedesinfektion nach dem Ausziehen. Diese dreifache Barriere reduziert das Kontaminationsrisiko auf ein Minimum.

Praxis-Tipp 3: Die bewusste Pause

Nehmen Sie sich vor dem Ausziehen bewusst zwei Sekunden Zeit. Atmen Sie einmal tief durch und visualisieren Sie die einzelnen Schritte. Diese kurze mentale Vorbereitung reduziert Fehler dramatisch – besonders in Stresssituationen. Ich praktiziere dies selbst nach Jahren noch bei jedem Handschuhwechsel.

Teamkommunikation und gegenseitige Kontrolle

In kritischen Situationen, etwa bei der Versorgung hochinfektiöser Patienten, hat sich die gegenseitige Überwachung bewährt. Ein Kollege beobachtet und begleitet verbal den Dekontaminationsprozess: „Handschuh zu Handschuh... jetzt Innenseite greifen... gut so... entsorgen... Desinfektion." Diese externe Perspektive verhindert Flüchtigkeitsfehler und erhöht die Sicherheit erheblich.

Dokumentation von Kontaminationsvorfällen

Sollte trotz aller Vorsicht eine Kontamination auftreten – etwa durch Reissen des Handschuhs während des Ausziehens – muss dies dokumentiert werden. Führen Sie sofort eine intensive Händedesinfektion (mindestens doppelte Einwirkzeit) durch und melden Sie den Vorfall gemäss Ihren hausinternen Richtlinien. Bei potentiell infektiösem Material kann eine postexpositionelle Prophylaxe notwendig sein.

Fazit und Handlungsempfehlungen

Die korrekte Dekontamination beim Ausziehen medizinischer Schutzhandschuhe ist keine Nebensächlichkeit, sondern eine der fundamentalen Massnahmen zum Eigenschutz und zur Infektionsprävention. Die evidenzbasierte Standard-Technik – Handschuh zu Handschuh, Haut zu Haut – schützt zuverlässig, wenn sie konsequent angewendet wird.

Als Notfall- und Intensivmediziner habe ich die Konsequenzen unsauberer Dekontamination wiederholt erlebt: nosokomiale Infektionen, Personalausfälle durch Erkrankungen und vermeidbare Exposition gegenüber Krankheitserregern. Gleichzeitig habe ich gesehen, wie konsequente Schulung und Routine die Kontaminationsrate gegen Null senken können.

Die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst: Nehmen Sie sich Zeit für die Dekontamination, auch unter Zeitdruck. Trainieren Sie die korrekte Technik regelmässig. Verwenden Sie qualitativ hochwertige Handschuhe mit guten Dekontaminationseigenschaften. Führen Sie immer eine abschliessende Händedesinfektion durch. Und vergessen Sie nie: Jeder Handschuh ist nach Gebrauch kontaminiert – behandeln Sie ihn entsprechend.

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Literatur und Quellen

  1. World Health Organization (2009): WHO Guidelines on Hand Hygiene in Health Care. Genf: WHO Press.
  2. Centers for Disease Control and Prevention (2019): Guideline for Isolation Precautions: Preventing Transmission of Infectious Agents in Healthcare Settings. Atlanta: CDC.
  3. Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (2016): Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Bundesgesundheitsblatt 59:1189-1220.
  4. ÖNORM EN 455 (2015): Medizinische Handschuhe zum einmaligen Gebrauch – Teil 1-4. Wien: Austrian Standards Institute.
  5. Infection Control and Hospital Epidemiology (2018): Contamination during removal of personal protective equipment: A randomized controlled trial. ICHE 39(8):956-961.
  6. Journal of Hospital Infection (2020): Glove contamination and hand hygiene compliance in intensive care units: A systematic review. JHI 104(3):432-441.

Medizinischer Disclaimer:

Dieser Artikel dient ausschliesslich der medizinischen Fachinformation und ersetzt keine individuellen Schulungen oder Einweisungen in spezifische Schutzausrüstungen. Die dargestellten Techniken entsprechen dem aktuellen Stand der Wissenschaft, können jedoch je nach lokalen Gegebenheiten und spezifischen Risiken angepasst werden müssen. Befolgen Sie stets die Vorgaben Ihrer Einrichtung und die geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Bei Unklarheiten konsultieren Sie Ihre Hygienebeauftragten oder Arbeitsmediziner. Die Inhalte wurden nach bestem Wissen erstellt, eine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit kann jedoch nicht übernommen werden.


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