Das Ophthalmoskop gehört zur Grundausstattung jeder ärztlichen Praxis – und wird doch in der Allgemeinmedizin erstaunlich selten eingesetzt. Dabei ist die direkte Ophthalmoskopie eines der wenigen nicht-invasiven Verfahren, das einen unmittelbaren Blick auf das Gefäßsystem eines Patienten ermöglicht. Bei Diabetes mellitus, arterieller Hypertonie oder neurologischen Fragestellungen liefert die Funduskopie Informationen, die keine Blutuntersuchung ersetzen kann. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum die Ophthalmoskopie in der Allgemeinpraxis wieder mehr Beachtung verdient, welche Befunde Sie erheben können – und welches HEINE Ophthalmoskop zu Ihrer Praxis passt.
Inhalt
1. Was ist die direkte Ophthalmoskopie?
2. Warum der Fundus in der Allgemeinpraxis so wichtig ist
3. Die wichtigsten Indikationen im Überblick
4. Funduskopie-Befunde erkennen: Was sehen Sie?
5. Untersuchungstechnik: Schritt für Schritt
6. HEINE Ophthalmoskope im Vergleich
7. Das neue HEINE BETA X: Flagship für die Praxis
8. Welches Ophthalmoskop passt zu Ihrer Praxis?
9. Fazit
1. Was ist die direkte Ophthalmoskopie?
Die direkte Ophthalmoskopie – auch Funduskopie oder Augenhintergrundspiegelung genannt – ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem der Arzt mithilfe eines handgehaltenen Ophthalmoskops den Augenhintergrund (Fundus) untersucht. Dabei werden die zentralen Strukturen beurteilt: der Sehnervenkopf (Papille), die Makula (Ort des schärfsten Sehens), die Netzhautgefäße sowie die Netzhaut selbst.
Das Verfahren geht auf Hermann von Helmholtz zurück, der 1850 den Augenspiegel erfand und damit die Augenheilkunde als eigenständiges Fach begründete. Über 170 Jahre später hat das Grundprinzip nichts an Relevanz verloren: Eine fokussierte Lichtquelle beleuchtet den Fundus durch die Pupille, der Untersucher blickt durch das Ophthalmoskop und erhält ein vergrößertes, aufrechtes Bild des Augenhintergrundes.
Im Vergleich zur indirekten Ophthalmoskopie, die mit einer Kopfbandlupe und einer Vorsatzlinse arbeitet, bietet die direkte Methode eine stärkere Vergrößerung (ca. 15-fach vs. 2- bis 5-fach) und ist deutlich einfacher durchzuführen. Der Nachteil: Das Gesichtsfeld ist kleiner und die Beurteilung auf die zentralen Fundusanteile beschränkt. Für die Allgemeinpraxis ist die direkte Ophthalmoskopie jedoch das Mittel der Wahl.
Direkte vs. indirekte Ophthalmoskopie – kurz erklärt
Direkte Ophthalmoskopie: Handgehaltenes Ophthalmoskop, ca. 15-fache Vergrößerung, aufrechtes Bild, kleines Gesichtsfeld (ca. 10°). Ideal für die Beurteilung der zentralen Netzhaut, des Sehnervenkopfs und der Makula. Keine Mydriasis zwingend nötig.
Indirekte Ophthalmoskopie: Kopfbandlupe + Vorsatzlinse, 2- bis 5-fache Vergrößerung, umgekehrtes Bild, großes Gesichtsfeld (bis 40°). Standard in der Augenheilkunde, insbesondere zur Beurteilung der peripheren Netzhaut. Mydriasis in der Regel erforderlich.
2. Warum der Fundus in der Allgemeinpraxis so wichtig ist
Der Augenhintergrund ist das einzige Fenster im menschlichen Körper, durch das Blutgefäße direkt und nicht-invasiv beurteilt werden können. Die Netzhautgefäße sind Endäste der A. ophthalmica und spiegeln den Zustand des gesamten Gefäßsystems wider. Veränderungen an diesen Gefäßen treten oft auf, bevor der Patient Symptome bemerkt – und lange bevor andere Untersuchungen auffällig werden.
Genau hier liegt der Mehrwert für den Allgemeinmediziner: Die Funduskopie liefert Informationen über den Schweregrad und die Dauer systemischer Erkrankungen, die mit keinem Laborwert abgebildet werden können. Ein HbA1c sagt Ihnen, wie der Blutzucker in den letzten Wochen eingestellt war – der Fundus zeigt Ihnen, was die Erkrankung über Monate und Jahre an den Gefäßen verändert hat.
Trotzdem wird die Ophthalmoskopie im hausärztlichen Alltag immer seltener durchgeführt. Zeitmangel, fehlende Übung und der Verweis auf den Augenarzt sind die häufigsten Gründe. Dabei dauert eine orientierende Funduskopie weniger als zwei Minuten und kann im Rahmen der regulären Untersuchung erfolgen – ohne Pupillenerweiterung und ohne spezielle Raumverdunklung.
Praxis-Tipp: Machen Sie die Funduskopie zur Routine bei jedem Patienten mit Diabetes mellitus, arterieller Hypertonie oder unklaren Kopfschmerzen. Eine orientierende Beurteilung ist in unter zwei Minuten möglich und liefert oft den entscheidenden klinischen Hinweis.
3. Die wichtigsten Indikationen im Überblick
Diabetes mellitus
Die diabetische Retinopathie ist eine der häufigsten Erblindungsursachen in Industrieländern. Leitlinien empfehlen für Diabetes-Patienten eine jährliche Funduskontrolle. Der Allgemeinmediziner kann bei der Funduskopie bereits Mikroaneurysmen, Punkt- und Fleckblutungen oder harte Exsudate erkennen, die auf eine nicht-proliferative diabetische Retinopathie hinweisen. Auch Cotton-Wool-Herde als Zeichen retinaler Ischämie sind mit einem guten Ophthalmoskop sichtbar.
Arterielle Hypertonie
Die hypertensive Retinopathie wird nach der Keith-Wagener-Barker-Klassifikation in vier Stadien eingeteilt. Bereits im Stadium I zeigen sich generalisierte Arteriolen-Verengungen, im Stadium II kommt es zu fokalen Verengungen und AV-Kreuzungszeichen (Gunn-Zeichen, Salus-Zeichen). Fortgeschrittene Stadien zeigen Blutungen, Exsudate und im Extremfall ein Papillenödem. Die Funduskopie ist damit ein wertvolles Instrument, um die Dauer und den Schweregrad einer Hypertonie einzuschätzen – unabhängig von der aktuellen Blutdruckmessung.
Neurologische Fragestellungen
Bei Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Verdacht auf erhöhten Hirndruck gehört die Funduskopie zur Basisdiagnostik. Eine Stauungspapille ist ein Alarmbefund, der eine sofortige weitere Abklärung erfordert. Auch eine Optikusatrophie – erkennbar an einer auffällig blassen Papille – kann auf eine retrobulbäre Neuritis, eine multiple Sklerose oder einen Tumor hinweisen.
Weitere Indikationen
Der Brückner-Test zur Früherkennung von Sehstörungen bei Kindern ist eine weitere wichtige Anwendung direkter Ophthalmoskope. Darüber hinaus kann die Funduskopie Hinweise auf hämatologische Erkrankungen (Roth-Flecken bei Endokarditis, Anämie), Arteriosklerose (Kupfer- und Silberdrahtarterien) oder venöse Gefäßverschlüsse liefern.
| Indikation | Typische Fundusbefunde | Klinische Bedeutung |
|---|---|---|
| Diabetes mellitus | Mikroaneurysmen, Punkt-/Fleckblutungen, harte Exsudate, Cotton-Wool-Herde | Früherkennung diabetischer Retinopathie, Stadieneinteilung, Therapieanpassung |
| Hypertonie | Arteriolen-Verengung, AV-Kreuzungszeichen, Blutungen, Papillenödem | Beurteilung von Schweregrad und Organdauer der Hypertonie |
| Hirndruck↑ | Stauungspapille (unscharfe Papillengrenzen, prominente Papille) | Alarmbefund → sofortige Bildgebung |
| Arteriosklerose | Kupferdraht-/Silberdrahtarterien, Kaliberschwankungen | Marker für generalisierte Gefäßveränderungen |
| Kinder (Brückner-Test) | Asymmetrischer Fundusreflex | Früherkennung von Strabismus, Katarakt, Retinoblastom |
4. Funduskopie-Befunde erkennen: Was sehen Sie?
Die systematische Beurteilung des Fundus folgt einem festen Schema. Auch wenn die Allgemeinpraxis keine vollständige augenärztliche Untersuchung ersetzt, kann eine strukturierte Betrachtung wertvolle Informationen liefern.
Die Papille (Sehnervenkopf)
Die Papille ist der „Einstiegspunkt" bei jeder Funduskopie. Normal ist sie scharf begrenzt, leicht gelblich-rosa und zeigt eine zentrale physiologische Exkavation. Unscharfe Papillengrenzen können auf ein Papillenödem (bei intrakranieller Druckerhöhung) hinweisen. Eine auffällig blasse Papille deutet auf eine Optikusatrophie hin. Eine vergrößerte Exkavation (Cup-to-Disc-Ratio >0,5) ist ein Hinweis auf ein Glaukom.
Die Netzhautgefäße
Normalerweise zeigt die Netzhaut ein A:V-Kaliber-Verhältnis von etwa 2:3 – die Arterien sind also etwas dünner als die Venen. Bei Hypertonie verengen sich die Arteriolen, das Verhältnis verschiebt sich. An AV-Kreuzungen kann die sklerosierte Arteriole die darunter liegende Vene einengen (Gunn-Zeichen) oder die Vene ablenken (Salus-Zeichen). Kupfer- und Silberdrahtarterien zeigen eine fortgeschrittene Arteriosklerose der Gefäßwand an.
Die Makula
Die Makula liegt temporal der Papille und erscheint beim jungen Patienten als leicht dunkler Bereich mit einem hellen Fovea-Reflex. Harte Exsudate in Sternform um die Makula (Makulastern) treten bei schwerer Hypertonie oder diabetischer Makulopathie auf. Eine altersbedingte Makuladegeneration zeigt sich durch Drusen (gelbliche Ablagerungen) oder Pigmentverschiebungen.
Hintergrund und Peripherie
Blutungen (punkt-, fleck- oder flammenförmig), Cotton-Wool-Herde (weißliche, unscharfe Läsionen als Zeichen retinaler Ischämie) und Neovaskularisationen (pathologische Gefäßneubildungen bei proliferativer diabetischer Retinopathie) sind weitere Befunde, die systematisch erfasst werden sollten.
Wichtig: Eine Stauungspapille (bilateral unscharfe, prominente Papillen) ist ein Warnsignal für erhöhten Hirndruck. Dieser Befund erfordert eine sofortige bildgebende Abklärung (CCT/MRT), bevor eine Lumbalpunktion durchgeführt werden darf. Im Zweifelsfall: sofortige Überweisung.
5. Untersuchungstechnik: Schritt für Schritt
Die direkte Ophthalmoskopie erfordert etwas Übung, ist aber mit der richtigen Technik schnell erlernbar. Das Grundprinzip: Sie halten das Ophthalmoskop in der Hand, die dem zu untersuchenden Auge entspricht – rechte Hand und rechtes Auge des Untersuchers für das rechte Patientenauge, links für links.
Untersuchungsablauf
1. Vorbereitung: Raum leicht abdunkeln (keine komplette Verdunklung nötig). Patient sitzt, fixiert einen Punkt in der Ferne. Ophthalmoskop-Kopf auf Griff aufsetzen, Dioptrienrad auf 0 stellen.
2. Rotreflex prüfen: Aus ca. 30–50 cm Entfernung durch das Ophthalmoskop auf die Pupille blicken. Ein gleichmäßig orangeroter Reflex ist normal (Brückner-Test). Trübungen (Katarakt, Glaskörpertrübungen) erscheinen als dunkle Schatten.
3. Annäherung: Dem Rotreflex folgend langsam auf ca. 10–15 cm an das Patientenauge herangehen. Dabei mit dem Dioptrienrad die Schärfe nachjustieren. Bei emmetropen Patienten (und emmetropem Untersucher) steht das Rad nahe 0.
4. Papille aufsuchen: Leicht von temporal kommend die Papille identifizieren – sie liegt nasal im Fundus. Schärfe, Farbe und Begrenzung beurteilen.
5. Gefäße verfolgen: Den vier Hauptgefäßen (A./V. temporalis superior/inferior und nasalis superior/inferior) folgen. Kaliber, Kreuzungszeichen und Wandveränderungen beachten.
6. Makula beurteilen: Den Patienten bitten, direkt in das Licht zu blicken – dann liegt die Makula im Zentrum des Sichtfelds. Exsudate, Drusen oder Blutungen?
Praxis-Tipp: Bei engen Pupillen hilft die MicroSpot-Blende, die bei allen aktuellen HEINE Ophthalmoskopen verfügbar ist. Sie erzeugt einen kleineren Lichtfleck und reduziert die Blendung des Patienten – die Pupille verengt sich weniger, Sie sehen mehr. Das HEINE BETA 200S ist zusätzlich speziell für kleine Pupillen optimiert.
6. HEINE Ophthalmoskope im Vergleich
HEINE Optotechnik aus Gilching bei München gehört zu den weltweit führenden Herstellern ophthalmologischer Instrumente. Alle Ophthalmoskope werden in Deutschland gefertigt und zeichnen sich durch ihre legendäre Langlebigkeit, hochwertige Glasoptik und präzise LED-Beleuchtung (LEDHQ) aus. Für die Allgemeinpraxis sind vor allem die direkten Ophthalmoskope relevant. HEINE bietet hier fünf Modelle in unterschiedlichen Leistungsstufen an.
| Merkmal | BETA X | BETA 200 | K 180 | mini 3000 |
|---|---|---|---|---|
| Positionierung | Flaggschiff (neu) | Bewährter Standard | Einstiegsmodell | Taschenformat |
| Optik | AOS+ (asphärisch, optimierte Strahlentrennung) | AOS (asphärisch) | Standard | Standard |
| Beleuchtung | LEDHQ | LEDHQ | LEDHQ | LEDHQ |
| Blenden | 7 (inkl. MicroSpot, Hemispot) | 6 | 5 | 3 |
| Dioptrienbereich | stufenlos | –20 bis +20 D (28 Linsen) | –20 bis +20 D (18 Linsen) | –20 bis +20 D (18 Linsen) |
| focusCONTROL | ✓ (anterior/posterior) | – | – | – |
| Polarisationsfilter | ✓ (einschwenkbar) | – | – | – |
| Rotfrei-Filter | ✓ | ✓ | ✓ | – |
| Stromversorgung | USB-C / Ladestation | BETA4 Ladegriff (USB/NT) | BETA4 Ladegriff (USB/NT) | Batterie (2× AA) |
| Bauweise | Alu-Rahmen, smoothSURFACE, leicht | Alu-Druckguss, robust | Kompakt | Taschenformat, leicht |
| Ideal für | Allgemeinpraxis, Augenheilkunde, Pädiatrie | Allgemeinpraxis, Innere Medizin | Praxisgründer, Grundausstattung | Visite, Notarzt, mobil |
Hinweis: Das HEINE BETA 200S ist eine Variante des BETA 200 mit zusätzlicher MicroSpot-Blende und feinerem Dioptrienrad (74 Schritte in 1-D-Stufen, –36 bis +38 D) – speziell optimiert für kleine Pupillen.

7. Das neue HEINE BETA X: Flaggschiff für die Praxis
Mit dem BETA X hat HEINE sein fortschrittlichstes direktes Ophthalmoskop auf den Markt gebracht – entwickelt auf Basis von über 80 Jahren Erfahrung. Das Instrument richtet sich bewusst nicht nur an Augenärzte, sondern explizit auch an Allgemeinmediziner, Kinderärzte und andere Fachgruppen.
AOS+ Optiksystem
Das neue asphärische Optiksystem AOS+ optimiert die Trennung von Beleuchtungs- und Beobachtungsstrahl weiter. In der Praxis bedeutet das: weniger störende Hornhautreflexe, besserer Kontrast und ein schärferes Fundusbild – auch bei nicht geweiteten Pupillen. Die sichelförmige Beleuchtung minimiert Reflexe auf der Iris, was gerade bei spontaner Untersuchung ohne Mydriasis relevant ist.
focusCONTROL – einzigartig bei HEINE
Die exklusive focusCONTROL-Funktion erlaubt es, mit einem einfachen Umschalten den Fokus zwischen dem vorderen Augenabschnitt (Cornea, Iris, Linse) und dem Fundus zu wechseln. Damit wird das BETA X zu einem vielseitigeren Instrument: Hornhautfremdkörper nach Trauma, Erosionen oder Veränderungen an Iris und Linse lassen sich unter Vergrößerung und mit Spaltbeleuchtung beurteilen – ohne ein zweites Gerät zu benötigen.
Polarisationsfilter
Der einschwenkbare Polarisationsfilter reduziert Cornea-Reflexe und Streulicht. Dadurch werden retinale Strukturen sichtbarer, insbesondere bei der Beurteilung feiner Gefäßveränderungen. Ohne Polarisation sind hingegen der Wallreflex (Makulabereich) und arterioläre Lichtreflexe (Kupfer-/Silberdrahtarterien) besser erkennbar – je nach Untersuchungsziel kann der Filter ein- oder ausgeschwenkt werden.
Konstruktion und Ergonomie
Das Herzstück des BETA X ist ein massiver, CNC-gefrässter Aluminiumrahmen, in den alle optischen Komponenten präzise eingebettet sind. Das Gehäuse besteht aus einem hochschlagfesten Materialmix, der das Instrument auch bei Stürzen schützt. Trotzdem ist das BETA X deutlich leichter als die BETA 200 Serie. Die glatte smoothSURFACE-Oberfläche und der versenkte USB-C-Anschluss ermöglichen eine hygienische Wiederaufbereitung. Die Stromversorgung erfolgt über USB-C – mit Ladestandsanzeige und automatischer Abschaltfunktion.
HEINE BETA X – Die wichtigsten Features
✓ AOS+ Optiksystem für gestochen scharfes Fundusbild
✓ Exklusive focusCONTROL: Umschalten zwischen anteriorem und posteriorem Segment
✓ Einschwenkbarer Polarisationsfilter für reduzierte Reflexe
✓ 7 Blenden inkl. MicroSpot und Hemispot
✓ Stufenloser Dioptrienausgleich
✓ LEDHQ Beleuchtung mit naturgetreuer Farbwiedergabe
✓ Smarter Helligkeitsregler mit Mikroprozessorsteuerung (1–100 %)
✓ Massiver Aluminiumrahmen, leicht und ergonomisch
✓ smoothSURFACE für hygienische Aufbereitung
✓ USB-C Ladung mit Ladestandsanzeige
✓ Kratzfestes Sichtfenster aus gehärtetem Glas
✓ 100 % Made in Germany, 5 Jahre Garantie
8. Welches Ophthalmoskop passt zu Ihrer Praxis?
Die Wahl des richtigen Ophthalmoskops hängt vom Einsatzzweck, dem eigenen Anspruch und dem Budget ab. Hier eine Orientierung:
Praxisgründung / Basisausstattung: Das HEINE K 180 LED bietet solide Optik und LEDHQ-Beleuchtung zum attraktivsten Preis. Für eine zuverlässige orientierende Funduskopie in der Allgemeinpraxis ist es vollkommen ausreichend.
Allgemeinpraxis mit regelmäßiger Funduskopie: Das HEINE BETA 200 LED ist der bewährte Standard mit asphärischer Optik, feinerem Dioptrienrad und mehr Blenden. Wer häufig Patienten mit kleinen Pupillen untersucht (ältere Patienten, Diabetiker), profitiert vom BETA 200S mit MicroSpot-Blende und 74 Dioptrienstufen.
Maximale Diagnostik / Traumatologie / Pädiatrie: Das HEINE BETA X ist die Wahl, wenn Sie neben der Funduskopie auch den vorderen Augenabschnitt untersuchen möchten (focusCONTROL), Reflexe gezielt minimieren wollen (Polarisationsfilter) und ein zukunftssicheres, ergonomisches Instrument suchen.
Mobiler Einsatz / Visite / Notarzt: Das HEINE mini 3000 LED ist das kompakteste Ophthalmoskop im Sortiment und passt in jede Kitteltasche. Trotz der kleinen Bauform liefert es dank LEDHQ-Beleuchtung ein helles, farbechtes Fundusbild.
9. Fazit
Die direkte Ophthalmoskopie ist eine der am meisten unterschätzten Untersuchungsmethoden in der Allgemeinpraxis. Sie ist schnell durchführbar, nicht-invasiv und liefert Informationen über systemische Erkrankungen, die keine andere Untersuchung am Krankenbett ersetzen kann. Wer regelmäßig Patienten mit Diabetes, Hypertonie oder neurologischen Fragestellungen betreut, sollte die Funduskopie fest in seinen diagnostischen Workflow integrieren.
Mit den Ophthalmoskopen von HEINE steht dafür ein Instrumentarium zur Verfügung, das von der soliden Grundausstattung (K 180) über den bewährten Praxisstandard (BETA 200/200S) bis zum technologischen Flaggschiff (BETA X) jeden Anspruch abdeckt. Die Investition in ein hochwertiges Ophthalmoskop lohnt sich – denn ein Instrument, das Sie gerne in die Hand nehmen, werden Sie auch häufiger einsetzen.
HEINE Ophthalmoskope bei MeinArztbedarf
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Zum HEINE Sortiment →Quellen & weiterführende Informationen
HEINE Optotechnik – Direkte Ophthalmoskope Produktübersicht: heine.com
HEINE BETA X Ophthalmoskop – Produktseite: heine.com
Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) – Leitlinien zur Funduskopie und Glaukom-Screening
Keith NM, Wagener HP, Barker NW: Some different types of essential hypertension: their course and prognosis. Am J Med Sci. 1939;197:332–343.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der fachlichen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung oder augenärztliche Untersuchung. Die Ophthalmoskopie in der Allgemeinpraxis ergänzt, aber ersetzt nicht die regelmäßige augenärztliche Kontrolle, insbesondere bei bekannten Augenerkrankungen. Alle Produktangaben ohne Gewähr – aktuelle Spezifikationen finden Sie auf der Website des Herstellers.

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